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Aktuelles | Bareis, Gabriele | 16.03.2018

Biberspuren in Lauffen entdeckt

Beim Lerngang in Lauffen entdecken Schüler die Spuren eines besonderen Wildtieres

Bericht von Daniel R., Jasper W., Tamino v.O. und Luis M. aus der 3a am 16.3.2018

 

Der Biber hat 8mm breite Zähne und zwischen den beiden Zähnen ist ein kleiner Spalt.

 

Die Fraßspuren vom Biber sind dadurch eindeutig zu bestimmen. Hinter der Kläranlage in Lauffen sind viele Biberspuren zu entdecken. Mit seinen gelben Zähnen nagt er die Rinde von Bäumen ab und fällt auch ganze Bäume. Es liegen dort einige Bäume, deren Rinde ganz frisch abgenagt wurde. Der Biber ist ein reiner Vegetarier und ernährt sich im Winter von Rinde und Knospen der Bäume.

 

 

 

Um an beides hinzukommen, fällt er die Bäume mit seinem typischen sanduhrförmigen Verbiss.

 

 

Vermutlich hat aus Sicherheitsgründen auch noch der Mensch beim Fällen geholfen, das sieht man an den Stümpfen und einer der Baumstümpfe trägt die Initialien B.A.   Daneben finden sich an vielen Stellen die typischen Biberchips, abgenagte Holzstücke in beachtlicher Größe.

 

 

Wer ganz genau hinschaut entdeckt auch noch Fußspuren im Schlamm im Uferbereich:

Fünf große Zehen, dazwischen Schwimmhäute und Krallen und daneben den schlangenförmigen Abdruck des Schwanzes, der sogenannten Kelle.

 

Schlägt der Biber mit seiner Kelle aufs Wasser, heißt das: „Ich habe dich gesehen. Hau ab!“ Damit warnt er auch seine Familienmitglieder.

 

 

Wer eine Biberburg zerstört oder auch nur die Biber stört, muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen, denn Biber sind ganz besonders geschützt, da sie lange Zeit bei uns ausgerottet waren. Wer Biberspuren entdeckt, kann sie bei der Naturschutzbehörde melden, denn Biber werden gezählt. 1500 Biber sind das in ganz Baden-Württemberg laut einer Berechnung von 2011.