Pädagogische Leitvorstellungen

In der schulischen Gemeinschaft wollen wir unseren Kindern die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit ermöglichen, ohne die Rechte anderer zu verletzen. Dies erfordert ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander in einem Klima von wechselseitiger Achtung und Respekt. Wir wollen sorgsam miteinander umgehen und niemanden ausgrenzen.

 

Die dafür notwendigen Einstellungen und Haltungen fördern wir bewusst, wir pflegen und üben sie im schulischen Alltag. Lehrkräfte und Eltern wirken durch ihr Vorbild, vermitteln sichere Orientierung und unterstützen ein Klima, in dem Kinder sich wohl fühlen und gemeinsam erfolgreich lernen können. Darüber hinaus pflegen wir den Umgang miteinander in besonderen Handlungsfeldern, die im Folgenden beschrieben sind.

 

Jede Klasse erarbeitet altersgemäße Klassenregeln, die einen verlässlichen Rahmen für den alltäglichen Umgang in der Klasse schaffen. Unsere Schulordnung fasst darüber hinaus Regelungen zusammen, die für die ganze Schulgemeinschaft gelten. In regelmäßigen Abständen wird das eigene Verhalten reflektiert und bewertet.

 

Unsere Kinder lernen im Unterricht Verfahren kennen, mit denen sie auftretende Konflikte systematisch kooperativ lösen können. Dies geschieht zunächst mit Hilfe der LehrerIn als MediatorIn und strebt eine zunehmend selbständige Vorgehensweise an.

In Rahmen der Schulsozialarbeit werden Kinder im „Klassenrat“ oder Projekten wie „echt stark“ in ihrer Persönlichkeit gestärkt. Sie entwickeln zunehmend Selbstvertrauen und lernen konkrete Methoden kennen, wie sie auf Fehlverhalten anderer angemessen reagieren können.

 

Unsere Kinder lernen, verbale und physische Gewalt sowie das schlechte Reden über andere grundsätzlich abzulehnen. Wenn sie selbst Gewalt erfahren, lernen sie, bei der Abwehr die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu beachten. Sie nehmen die friedens- und sicherheitsgebende Funktion des Rechtes durch die Autorität von Lehrkräften und Eltern wahr. Pädagogische Maßnahmen orientieren sich an folgenden Prinzipien: dem Schutz vor Gewalt, dem Bewusstwerden von Fehlverhalten, der Wiedergutmachung und dem Dienst für die Gemeinschaft. Wenn pädagogische Maßnahmen nicht ausreichen, dienen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen (siehe § 90 Schulgesetz) der Verwirklichung des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schule.

 

Die vertiefte Kooperation mit der Schule für Geistigbehinderte ermöglicht unseren Kindern, verantwortlich und respektvoll mit anderen umzugehen, sie in ihrer Andersartigkeit kennen und schätzen zu lernen und in gemeinsamen Projekten und Lernfeldern ohne Ausgrenzung zusammen zu arbeiten.

 

In Festen und Feiern sowohl in der Klasse als auch im Rahmen schulischer Projekte erleben Kinder Gemeinschaft. Die Förderung des Schulklimas insgesamt stärkt über das persönliche Wohlbefinden hinaus Motivation, Lern- und Leistungsfähigkeit des einzelnen und vermittelt Geborgenheit.

 

Unser Leitsatz lautet: Wir gehen respektvoll und achtsam miteinander um.

7. Okt. 2017

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