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Martina Baumann
Sozialarbeiterin
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Seit Januar ist die Schulsozialarbeit an der Hölderlin-Grundschule mit einer 25%-Stelle durch Frau Baumann neu besetzt.

Was bedeutet Schulsozialarbeit an der Hölderlin-Grundschule?

Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges Angebot der Jugendhilfe. Sie leistet eine an den Kindern und Jugendlichen orientierte pädagogische Arbeit. Schulsozalarbeit richtet sich an alle Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte.

 

Die vier Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit

 

Beratung

Die Beratung wird für alle am Schulgeschehen Beteiligten angeboten d.h. für Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Hier können individuelle Problemlagen besprochen werden und nach Lösungen, sowie Unterstützungsmöglichkeiten gesucht werden.

 

Prävention

In der Eingangsstufe begleitet Schulsozalarbeit bedarfsgerecht. Ein guter sozialer Umgang ist Thema von der ersten Klasse an. Die Schulsozialarbeit hilft beim Einüben von eigenen Konfliktstategien. In den dritten Klassen unterstützt die Schulsozialarbeit bei der Durchführung des Präventionsprogramms „echt stark“. In den vierten Klassen führt die Schulsozialarbeit das Konzept des „Klassenrats“ ein.

 

Begleitung von Klassen

Bei Bedarf kann die Schulsoziarbeit auf Ausflügen begleiten, insbesondere dann, wenn das Angebot durch Aktivitäten der Schulsozialarbeit ergänzt wird. Zum Beispiel durch erlebnispädagogische Impulse oder gruppendynamische Prozesse.

 

Freizeitangebote

Die Schulsozalarbeit macht auch Angebote für Schüler in der schulfreien Zeit. Hier haben die Schüler/innen die Möglichkeit, Dinge außerhalb des Schulbetriebes zu lernen und neue Fähigkeiten und Stärken an sich zu entdecken.

Richtiges Zuhören

Bericht von Simon S. und Lucas M. am 18.11.2016

 

Wie man richtig zuhört war das Thema in der Klassenratstunde der 4a am Mittwoch, den 16.11.2016.

In Rollenspielen haben wir richtiges Zuhören geübt. Neben dem Reden ist das Zuhören im Klassenrat mit das Wichtigste.

So fing es an: Frau Baumann fragte, wer ihr etwas erzählen möchte. Dann spielt sie mit einem Schüler ein Gespräch vor, bei dem sie „alles falsch“ macht, was ein gutes Gespräch ausmacht:

  • Sie schaut den Gesprächspartner nicht an
  • beschäftigt sich mit anderen Dingen
  • fällt dem anderen ins Wort
  • wechselt unvermittelt das Thema usw.

Du willst ein guter Zuhörer sein?

Dann musst du folgendes beachten:

  • Ich schaue den Gesprächspartner an.
  • Ich tue nichts anderes als ihm zuzuhören.
  • Ich halte den Körper still.
  • Ich denke mit.
  • Ich frage interessiert nach.

ECHT STARK

- ein echt starkes Präventionsprojekt für die Grundschule - Mai 2016

Fotos zum Vergrößern anklicken!

Fotos: G. Bareis

In der Hölderlin-Grundschule wird das echt stark-Projekt immer in der 3. Jahrgangsstufe zu Beginn des zweiten Halbjahres mit Unterstützung von der Schulsozialarbeit Martina Baumann durchgeführt.

 

echt stark wurde entwickelt von Pfiffigunde e.V., Kriminalpolizei Heilbronn, Suchtkoordinationsstelle und Caritas.

 

echt stark will Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken und sie damit vor Gewalt, sexuellem Missbrauch und Sucht schützen.

 

echt stark besteht aus 5 Einheiten zu je zwei Schulstunden und vermittelt Themen wie Vertrauen, Kooperation, Probleme lösen in der Gruppe, Gefühle, gute und schlechte Geheimnisse, Grenzen setzen. Nein sagen und Hilfe holen mit spielerischen und kreativen Methoden wie Rollenspiele, Erlebnisspiele, Liedern und Körperübungen.

 

echt stark bezieht auch die Eltern mit ein: Arbeitsblätter mit Rückmeldung werden zum Anlass für Gespräche daheim. Ein kleines Telefonbuch mit Notfallnummern wird gemeinsam mit den Eltern ausgefüllt. Im Elternabend wird das echt stark-Projekt thematisiert.

 

echt stark fördert besonders die Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen und sich auszudrücken, Grenzen zu setzen und gute und schlechte Geheimnisse zu unterscheiden.

Stimmen der 3a:

 

Sümeyye A.: "Ich fand es toll und es hat Spaß gemacht."

Madita B.: "Wenn wir zusammenhalten, sind wir viel stärker und haben es besser. Wir sind echt stark!"

Simon S.: "Die Ringe fand ich gut, denn man musste sich Ideen überlegen. Wir haben uns gut organisiert."

Teresa: "Nur wenn alle zusammenhalten klappt es."

Madita B.: "Wir haben alle zusammen geholfen. Einer allein hätte das nicht geschafft!!

Amanda B.: "Es war interessant, auf welche Lösungen die anderen Gruppen gekommen sind."

Patricia K.: "Mir hat alles gefallen und ich fand es toll, dass wir darüber geredet haben, wie man sich wehren kann, wie man Menschen helfen kann und wie man sich entscheiden muss und was man machen kann, wenn fremde Leute kommen und was man dann macht."

Teresa R.: "Die Themen fand ich toll und ich finde es gut, dass wir das besprochen haben."

Jonathan B.: "Ich fand es gut und ich hoffe, dass ich wieder was gelernt habe."

Giraffensprache -

wie ich meinen Ärger mitteilen kann, ohne dass es Ärger gibt. 

Bericht von Maren C., 06.07.2015 

"Hey, gib mir sofort meinen Radiergummi zurück! Du Dieb!"

oder:

„Wenn du meinen Radiergummi nimmst, ohne mich zu fragen, dann nervt mich das. Ich möchte, dass du mich vorher fragst.“

  1. Ich beschreibe das Verhalten, das mich stört.
  2. Ich sage, wie ich mich fühle.
  3. Ich sage, welches Verhalten ich mir von dir wünsche.

Die Giraffensprache ist freundlich und nett. Wir gehen höflich miteinander um. Negative Gefühle eskalieren nicht. Das Problem bleibt klein.

 

Wir wollen uns an der Schule wohl fühlen. Deshalb ist die Giraffensprache die richtige Sprache. Ein Teil davon sind die Ich-Botschaften.

 

Wie kommt es zu dem Namen Giraffensprache?

Die Giraffe ist das Landtier mit dem größten Herzen. Die Giraffensprache ist die Sprache, die von Herzen kommt. Außerdem hat die Giraffe mit ihrem langen Hals den besten Überblick und mehr Distanz zu dem, was grad passiert.

 

Klaro! Es lohnt sich, die Giraffensprache oder Ich-Botschaften zu üben. Das machen wir immer wieder in kleinen Gruppen im Klassenrat. Eine klare Kommunikation ist im ganzen Leben wichtig!

Was wir heute erlebt haben:  Unser erster Klassenrat - obercool!

Bericht von Lili S. und Acelya U. aus der 4a am 3. Dez. 2014

Frau Baumann erklärte uns, wie es geht: Wir hatten 4 Konflikte in unseren Klassenratsordner eingetragen und eine von uns durfte das vorlesen. Wir konnten die 4 Konflikte auf drei zusammenfassen und anschließend auch lösen. Das ging so:

Zuerst durften die Konfliktpartner ihre Sicht darstellen. Dann hat jeder, der noch was dazu sagen wollte, das ergänzen dürfen. Der Vorsitzende hat aufgepasst, dass er die Wortmeldungen in der richtigen Reihenfolge aufruft. Ein Junge und ein Mädchen schreiben als Regelwächter auf, wer sich nicht an die Gesprächsregeln hält. Ein Zeitwächter hat die Uhrzeit im Blick. Dann hat die ganze Klasse Lösungen vorgeschlagen. Die Beteiligten haben sich dann eine passende Lösung ausgesucht. Viele Kinder hatten ähnliche Ideen. Damit nichts vergessen wird, wurden die Lösungsvorschläge vom Protokollführer aufgeschrieben. Nach der Klassenratsstunde haben sie sich noch entschuldigt. Und im nächsten Klassenrat werden wir nachfragen, ob unsere Ideen auch geholfen haben. Wenn es neue Konflikte gibt, werden die im Klassenratsordner eingetragen und im nächsten Klassenrat besprochen. Wenn es mal in einer Woche keine Konflikte gibt, dann werden wir in der Klassenratsstunde spielen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Klassenrat: Das wird spitze!!!

Kriminalpolizei unterstützt Hölderlin-Grundschule

Workshop "Umgang mit Fremden" am 12. Nov. 2014 für die Grundschüler.

Wer ist überhaupt ein Fremder? Das ist die erste Frage, die für die teilnehmenden Zweitklässler geklärt wird. Die Polizisten Henrik Wieditz und Claus Wangard nahmen sich zwei Schulstunden Zeit für viele Fragen und Übungen zum Thema Umgang mit Fremden. Was ist Gewalt? Wie reagiere ich, wenn mich ein Fremder anspricht? Die Kinder übten selbstbewusste Körperhaltungen, laut und deutlich zu sprechen und passende Antworten zu geben. In Rollenspielen wurde das Wissen vertieft und auf die Probe gestellt. Die Kinder waren motiviert und mit Spaß bei der Sache. Ein echter Polizist in der Schule, das ist etwas Besonderes. Mit Mut und neuem Wissen gingen die Kinder an diesem Tag nach Hause.

Für die Eltern fand am Montag davor bereits ein Elternabend statt. Angesprochen wurden auch sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen: Kinder sollen Wege zu zweit oder in der Gruppe zurücklegen. Wenn sie allein sind, sollen sie nicht ans Telefon oder an die Tür gehen. Ein Plakat im Schulhaus erinnert alle Kinder an diese wertvollen Tipps.

7. Okt. 2017

Neues auf der Homepage:

  • Theaterstücke klick
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  • Auf Umwegen zum Schulleiter Klick
  • Programm HKA klick
  • Schulleiter geht in Ruhestand

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