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Aktuelles | Bareis, Gabriele | 15.07.2019

Kooperation mit der Kaywaldschule

Zwei Jahre kooperierten die Klasse 4a mit der Klasse 2. Das heißt, dass die Klassen in der Regel im zweiwöchigen Rhythmus je eine Zeitstunde gemeinsam verbrachten. Dabei wurden verschiedene Projekte verfolgt.

 

Es entstanden viele Geschichten von Kindern, ganz bunt, so verschieden wie sie eben sind. Diese wurden im Regelunterricht in Deutsch geschrieben und in der Aula der Kaywaldschule aufgeführt oder als Hörspiel aufgenommen.

 

Zuletzt entstanden eine Serie von Hörspielen mit selbsterfundenen Geschichten und gesammelten Geräuschen vom Kiesplatz.

 

Unterm Strich verbrachten die Kinder nicht viel Zeit miteinander, dennoch hat die gemeinsame Wegstrecke bleibende Eindrücke hinterlassen. Mit dem Entlass der Viertklässler endet hier die Kooperation.

 

Doch beide Klassenlehrerinnen werden sich um eine neue Kooperation bemühen, denn diese lohnt sich für beide Seiten.

 

Gefragt, was ihnen die Kooperation denn gebracht hat, antworteten die Viertklässler:

 

Valentina: Ich kenne sonst keine behinderten Kinder und ich bin viel offener geworden.

 

Mia: Meine Cousine geht auch in den Kindergarten in die Kaywaldschule und wird bald hier auch in die Schule gehen.

 

Luis: Ein Freund meines Vaters ist körperbehindert, kann nicht laufen. Die Kooperation hat mir geholfen, dass ich ihn besser verstehe.

 

Leon: Mein Bruder hat auch eine Besonderheit. Er ist Autist. Er braucht besondere Rücksichtnahme. Luis: Ja, Lukas ist echt cool. Er feuert uns an beim Fußballspielen.

Esila: Ich bin auch offener geworden. Man muss sich in die Lage des Kindes versetzen. Ich finde es gut, dass wir uns darum kümmern, dass die Kinder aus der Kaywaldschule mit dabei sind.