Aktuelles

Aktuelles

Aktuelles | Bareis, Gabriele | 18.11.2019

Kindheit in Estland

Bericht ist in Arbeit

TERRE HOMMIKUST!

 

DiMOE Projekttag 2019 mit Pfarrerin Saask aus Estland zum Thema Kinder in Estland

 

Bericht von Antonia H., Clara M. und Sia M. am 26.11. 2019

 

Mit TERRE HOMMIKUST, was Guten Tag heißt auf estnisch, begrüßt uns Frau Saask aus Estland. Am 21.11.2019 besuchte sie alle Dritt- und Viertklässler der Hölderlin-Grundschule, um Ihnen etwas über die Kindheit in Estland zu erzählen. Sie lebt gerade in Reutlingen und war von dort am Morgen angereist.

 

In der Aula des Hölderlin-Gymnasiums lauschten nacheinander alle Viertklässler und dann alle Drittklässler einer Präsentation mit vielen Bildern über Estland und wie die Kinder dort leben.

 

Die Flagge Estlands ist blau, schwarz und weiß. Blau steht für den blauen Himmel, schwarz für die ausgedehnten Moorlandschaften und weiß für die saubere Seele. Die Nationalblume ist die Kornblume. Auf dem Moor kann man teilweise laufen, die Schuhe werden aber nass.

Estland ist ein vergleichsweise kleines Land. Von der Fläche her ist es ungefähr so groß wie Baden-Württemberg und es hat ungefähr so viele Einwohner, wie die doppelte Anzahl der Einwohner von Stuttgart.

 

Frau Saask erzählt uns von Ihrer Patentochter Sarah, die in Estland in eine Privatschule geht. Die Schule heißt Domschule, weil sie neben dem Dom erbaut wurde und die Schule ist schon sehr alt- über 700 Jahre. Die Mädchen und die Jungs werden dort in getrennten Klassen unterrichtet, außer in Kunst, Musik und Reli.  In der Klasse von Sarah sind es 13 Mädchen. Alle Kinder tragen eine Schuluniform. Bei den Jungs gehört ein Hut dazu.

 

In Estland ist die beste Note eine 5. Die schlechteste Note ist eine 1. Noten gibt es erst seit 100 Jahren. Sarah hat fast nur 5en und diese können ihre Eltern im Internet nachlesen und auch sonst, was Sarah im Unterricht den ganzen Tag macht.

 

In Sarahs Stundenplan gibt es keinen Sport, weil es weder eine Sporthalle noch einen Sportplatz gibt. Deshalb gehen die Grundschüler manchmal einen ganzen Tag zum Sport machen auf einen weiter entfernten Sportplatz. Auch sonst machen sie sehr viele Ausflüge.

 

Als Fremdsprachen lernen die Schüler in Estland Finnisch, Englisch, Russich und manche sogar Deutsch.

 

Im Sommer haben die estnischen Schüler 3 Monate Sommerferien. Im Winter kann es sehr kalt werden- bis zu minus 30 Grad! Im Winter sind die Tage extrem kurz! Alle Menschen müssen deshalb einen Reflektor tragen, so hat es der estnische Staat verordnet. Früher gab es viel Schnee, aber seit dem Klimawandel gibt es weniger Schnee.

 

Hausaufgaben werden in Estland erst nach 18.00 Uhr erledigt, davor ist Schule.

 

Meinungen der Autorinnen:

Clara: Ich fand es sehr interessant, so viel über das Land und das Leben einer Grundschülerin zu erfahren. Dass Jungs und Mädchen getrennt sind, fanden viele von uns gut.

 

Sia: Ich möchte nicht mit Sarah tauschen, weil sie so spät ihre Hausaufgaben machen muss. Aber drei Monate Sommerferien finde ich schon toll.

 

Antonia: 30 Grad minus im Winter stelle ich mir spannend vor. Ich will das zwar nicht haben, aber erleben würde ich es gerne einmal.

 

Stimmen der Kinder aus der 3a:

 

Silas A.: Ich fand es sehr spannend über das Land, über die Schule dort und mehr über das Essen zu erfahren.

 

Antonia H.: Nach jeder Schulstunde gibt es 10 Minuten Bewegungspause. Das würde mir auch gefallen.

 

Clara M.: Weil die Schule keine Sporthalle und keinen Sportplatz hat, haben die Kinder immer mal wieder einen ganzen Tag Sport. Das finde ich schön.

 

Jakob H.: Ich fand es toll, dass wir fragen durften.

 

Sia M.: In der Grundschule sind die Jungs und Mädchen in getrennten Klassen. In der weiterführenden Schule in gemischten Klassen. Das fand ich interessant zu erfahren.

 

Henry R.: Mir hat es gefallen einige estnische Wörter zu lernen.

 

Moritz S.: Ich fand es schön, etwas über die estnische Flagge und die Bedeutung der Farben zu erfahren.