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Aktuelles | Bareis, Gabriele | 20.01.2020 – 31.03.2020

Spendenrekord für Santo Toribio/Peru

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

ein ganz großes Dankeschön an alle für die tolle Unterstützung bei unserer diesjährigen Spendenaktion. Dieses Jahr erreichten wir die Rekordsumme von 1970 € für das Sonderschulzentrum Santo Toribio in Trujillo/Peru.

 

Das Geld wurde bereits an den Freundeskreis "fair-eint" , mit Sitz in Ladenburg, überwiesen. "fair-eint" leitet die Spende nach Peru weiter. Das Geld wird persönlich überbracht, so dass jeder Euro dort ankommt.

 

Die Schüler von Santo Toribio haben gerade Sommerferien. Daher wird es noch dauern, bis wir von dort etwas Neues erfahren. Sobald die Reaktion da ist, werden wir darüber informieren - auf der Homepage und auf der Pinwand in der Schule.

 

Das Kollegium der Hölderlin-Grundschule

 

Infos zum Spendenprojekt:

 

Die Hölderlin-Grundschule unterstützt schon seit vielen Jahren das Sonderschulzentrum Santo Toribio in Trujillo/Peru. Alle Klassen helfen durch verschieden Aktionen mit für die Kinder in Peru Geld zu sammeln. Zum Beispiel bastelt und verkauft die Kunst-AG beim Weihnachtstheater kleine Geschenke, die Vierer machen einen Sockenverkauf, die Dreier die Überraschungsschachtelaktion. Zusammen mit den Spenden der Eltern wird das Spendengeld beim Schuljahres-Abschlussgottesdienst in eine prächtige Schatulle gefüllt.

 

Durch diese Spenden konnte inzwischen eine Bäckerei aufgebaut und eine Schuster- und Schreiner Werkstatt eingerichtet werden. Mit dem Verkauf von Backwaren können die Schüler von Santo Toribio nun sogar selber Geld erwirtschaften.

 

Die Begründerin für dieses Projekt an der Hölderlin-Grundschule war Doris Maurer, ehemalige Lehrerin an der Hölderlin-Grundschule. Sie hat vor über 15 Jahren dieses Projekt angestiftet, pflegte auch private Kontakte dorthin, so dass jeder Euro direkt und ohne Abzüge ankam. Judith Hennig, Lehrerin an der Hölderlin-Grundschule, erbte dieses Amt und pflegt seitdem die Kontakte nach Peru über einen Freundeskreis und ein in Deutschland lebendes peruanisch-deutsches Ehepaar, das regelmäßig in Peru die Schule besucht.

 

Inzwischen wird die Geldspende für den Einkauf von Lebensmitteln für das tägliche Mittagessen für die zum Teil sehr armen Kinder verwendet. Wenn das Essen knapp ist, dann kommen behinderte Kinder noch schlechter weg. Für viele Kinder der Sonderschule ist es die einzige Mahlzeit am Tag. Mit rund 50 Cent bereiten die Lehrer dort ein landestypisches Gericht zu. Ganz nebenbei wird dabei auch die heimische Landwirtschaft unterstützt.