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Aktuelles | Bareis, Gabriele | 16.07.2020

Lerngang ins Hölderlinhaus

Bericht aus Klasse 3b, Stimmen und Elfchen aus Klasse 3a

Bericht aus der Klasse 3b:

Am Mittwoch, den 15.07.2020 unternahmen die Klassen 3a und 3b von der Hölderlin-Grundschule einen Lerngang zum neu renovierten Hölderlinhaus, um von dem weltberühmten Dichter der Stadt mehr zu erfahren.

 

Dazu liefen die Klassen zeitversetzt von der Schule aus los. Es regnete, allerdings nicht stark, so dass es möglich war unter dem Blätterdach großer Bäume im Klosterhofareal zu vespern.

 

Bei dieser Gelegenheit wurde das Hölderlindenkmal im Klosterhof nochmals genau angeschaut und verglichen mit dem Bild von Hölderlin, über das schon im Unterricht gesprochen wurde. Alle Gebäude, Straßen und Denkmäler in Lauffen wurden gemeinsam aufgezählt, die den Namen Hölderlins tragen. Es wurden acht Namensnennungen.

 

Im Hölderlinhaus erwartete die Klassen Eva Ehrenfeld, die über Friedrich Hölderlin erzählte. Nacheinander besuchten die Klassen die Zimmer im 1. Stock. In jedem Raum war ein neues Thema über Friedrich Hölderlin, z.B.  über seine Kindheit, dass er bestimmt an der Zaber gespielt hat, über seine Familie und seine Geschwister, seine Schulzeit und seine „hellen“ und „dunklen“ Zeiten. Die Kinder erfuhren, wie Friedrich Hölderlin früher gelebt hat.

 

Zum Abschluss lud Eva Ehrenfeld dazu ein,  auf einer Art „Brücke“ die aufgehängten Worte in Leuchtschrift anzuschauen, die Friedrich Hölderlin erfunden hatte. Die Schrift war nicht einfach zu lesen, aber gemeinsam gelang es, sie zu entziffern. Dann sollte jeder sein Lieblingswort in Gedanken mit in die Schule nehmen.

 

In der Schule angekommen war Zeit, selbst Wörter zu erfinden nach dem Vorbild Hölderlins. „Aus zwei mach eins“ war die Aufgabe und so entstanden Worte wie heiterstill, schönwahr, ewigverletztend, leuchtendnah und noch viele mehr.

 

Diese Worte wurden mit Zuckerkreide auf einen Papierstreifen geschrieben und eine kleine Ausstellung damit gemacht.

 

Anschließend schrieben alle Drittklässler eine Postkarte an den 9-jährigen Hölderlin.

 

Im Anschluss wurden die Kinder selbst zu Dichtern und erstellten  „Elfchen“. Ein „Elfchen“ ist ein Gedicht aus elf Wörtern.

 

Es war ein interessanter Lerngang, bei dem die Kinder viel über den berühmten Namensgeber ihrer Schule gelernt haben. Er sollte auch Lust machen, das Hölderlinhaus nochmal mit Familie zu erkunden.

 

Info der Redaktion:

Für alle Lauffener Bürger ist der Besuch des Hölderlinhauses im ersten Jahr kostenlos.

 

Anders als beim Lerngang stehen für Kinder in jedem Zimmer kleine museumspädagogische Aktionen bereit, um mit den Händen das Hölderlinhaus und Hölderlins Sprache zu erkunden.

 

Die Öffnungszeiten sind Do 17 - 20 Uhr, Sa & So 13 - 18 Uhr

 

Bitte im Bürgerbüro oder online über das Stadtportal anmelden. Mehr Infos

 

Stimmen aus der Klasse 3a:

Sofia F.: Beeindruckend fand ich das Bild von seiner Freundin Suzette. Die Bilder und die Schrift haben mir sehr gut gefallen. Wie Frau Ehrenfeld von Hölderlin erzählt hat, war sehr spannend.

 

Ricco S.: Mir hat der Baumstamm besonders gefallen, wie sie den reingemacht haben und mir haben die Leuchtwörter gefallen.

 

Anna Z.: Ich fand es toll, dass man so viel lesen konnte. Das Haus war sehr schön, auch wenn manche Stellen nicht renoviert wurden.

 

Emilia S.: Es war schön zu sehen, wie Hölderlin gelebt hat . Ich fand die Sachen zum Drehen spannend.

 

Zeynep S.: Vielen Dank, Frau Ehrenfeld, dass Sie sich Zeit genommen haben für uns. Ich habe viel über Hölderlin gelernt. Die Geräte zum Drehen haben mir besonders gefallen. Das Hölderlinhaus ist sehr schön.

 

Tim H.: MIr haben die alten Briefe besonders gut gefallen.

 

Anja D.: Die Gedichte fand ich ausgezeichnet.

 

Furkan S.: Die Lichterwörter haben mir besonders gefallen.

 

Jodie F.: Wir haben Hölderlin einen Brief geschrieben und ich hatte viel Spaß dabei. Lieber Friedrich Hölderlin, ich finde es toll, dass du gedichtet hast. Ich mag deine Gedichte.

 

Maximilian K.: Lieber Fritz, an deinem Haus hat mir der Baumstammm, die Brücke und besonders auch der Eingang gefallen. Leider durfte man nichts anfassen.

 

Silas A.: Mir hat das Vesper an der Zaber gefallen. Ich fand auch gut, dass wir danach dichten durften.

 

Benedikt P.: Mir hat gefallen, dass man so viel lesen konnte. Das Haus war echt groß. So ein altes Haus zu renovieren war sehr viel Arbeit. Toll war, dass wir Herrn Waldenberger gesehen haben.

 

In der Schule wurde der Lerngang mit verschiedenen Aufgaben vertieft.

 

Zum Bild: Wie Hölderlin in seinen Gedichten sollten neue Adjektive erfunden werden. Die erfundenen Adjektive wurden mit Zuckerkreide auf Steifen geschrieben.

 

Die Lust am Dichten sollte in der Form von Elfchen ausgedrückt werden. Neben vielen Sommergedichten und persönlichen Gedichten entstand auch eine Reihe von  Gedichten, die sich auf den Lerngang bezog. Diese Auswahl wird hier gezeigt:

 

Fritz

Friedrich Hölderlin

Er dichtet gerne

Ich finde ihn begabt

besonders

Maximilian K.

 

Hölderlin

Lerngang Hölderlinhaus

Infos über Hölderlin

Ich fand es interessant

Kultur

Ricco S.

 

Hölderlin

Beeindruckender Mensch

Denker mit Gefühl

Ich dichte gerne stillfreudig

Dichter

Anja D.-S.

 

Hölderlin

Berühmter Dichter

In Lauffen geboren

Ich finde Hölderlin toll

Wunderbar

Zeynep S.

 

Schreibfedergedichte

Friedrich Hölderlin

Dichter und Worterfinder

Ich möchte auch dichten

Gedicht

Lieselotte W.

 

Hölderlin

Neues Museum

Gedichte Zimmer Bilder

Ich mag es sehr

Lieblingsort

Antonia H.