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Aktuelles | Bareis, Gabriele | 14.11.2020

DiMOE-Projekttag 2020 in der Hölderlin-Grundschule

Kinder in Indien: Von Tigern und Tomaten

Stephan B. aus Kl.4b berichtet:

Am Mittwoch, den 11.11.2020 war es cool in der Hölderlin-Grundschule. Mit Pfarrer Hildebrand-Ayasse entdeckten wir Indien und das ging so:

Normalerweise hätte er uns in der Schule persönlich besucht, doch wegen Corona besuchte er uns nun digital im Klassenzimmer.

 

Wir erfuhren z. B., dass Indien 1 300 000 000 Einwohner hat, also eine Milliarde 300 Millionen Einwohner. Die große Zahl zu lesen war gar nicht so einfach.

 

Dann erzählte er uns eine indische Geschichte „ Von Tigern und Tomaten“. Wir erfuhren in der Geschichte wie unterschiedlich die zwei indischen Kinder Waruna und Sumudi in Indien lebten. Danach mussten wir den Unterschied zwischen unserem Leben und dem von Waruna und Sumudi herausfinden.

 

Am Ende des Vortrages erfuhren wir noch, dass viele Kinder in Indien arbeiten müssen, um Geld für die Familie mitzuverdienen. Dabei verdienen sie nur sehr wenig Geld.

 

 

Anm. der Redaktion:

Christoph Hildebrand-Ayasse ist Pfarrer für Dienst für Mission, Oekumene und Entwicklung und gehört zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg. DiMOE ist die Abkürzung. Die Pfarrerinnen und Pfarrer von DiMOE kommen in die Gemeinden und auch  in Schulen und unterstützen beim Unterricht.

 

Die Lauffenerin Claudia Schäfer organisiert die Einsätze: „Wichtiges Anliegen von DiMOE ist das Globale Lernen. Das ist unserer Landesregierung wichtig und steht im Lehrplan. DiMOE unterstützt beim globalen Lernen, ergänzt aus der Sicht der Kirche.“

 

Mehr Infos unter www.dimoe.de Der Dimoe-Projekttag ist Teil der alljährlichen Spendenaktion für eine Sonderschule in Peru.

 

Pfarrer Christoph Hildebrandt-Ayasse öffnete den Blick nach Indien.  Er selber hat u.a. in Berlin und Jerusalem Theologie studiert, war Pfarrer in Hong Kong und ist nun Pfarrer in Stuttgart.

 

Stimmen aus der Kl.4a:

Sia : Für mich war es neu, dass manche Kinder in Indien arbeiten müssen. Mir hat es Spaß gemacht, Herrn Hildebrandt-Ayasse zuzuhören. Interessant fand ich die Bahnhofschulen für die Kinder, die arbeiten müssen. Ich fand es beeindrucken, wie unterschiedlich Kinder in Indien leben.

Clara: Ich fand es beeindruckend, dass der Junge das Mädchen und ihren Vater in ihr Abteil eingeladen hat. Schön fand ich, dass die beiden Kinder sich gut verstanden haben.

 

Sofia: Für mich war das neu, dass das Essen in Indien so teuer ist. Und ich fand es interessant, wie hilfsbereit der Junge war.

 

Antonia: Für mich war beeindruckend, dass das Mädchen keine Schuhe anhatte.

 

Maximilian: Mir hat die Geschichte Spaß gemacht. Ich fand interessant, wie die beiden sich im Zug kennengelernt haben und dass sie einen Tiger gesehen haben.

 

Emilia: Ich fand den goldenen Tempel sehr beeindruckend und toll, dass wir das Geld von dort sehen konnten. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Burger so viel kostet. Mich würde interessieren, warum die Kinder am Bahnhof in die Schule gehen.

 

Ricco: Mir hat das indische Lied besonders gut gefallen.

 

Jakub: Ich fand es beeindruckend, wie wir mit Herrn Hildebrandt-Ayasse am Telefon und Computer gemeinsam Unterricht hatten.

 

Fynn: Ich wusste nicht, dass es in Indien so arme Menschen gibt.

 

Furkan: Für mich war es neu, dass wir BIG BLUE BUTTON gemacht haben. Ich fand es auch interessant, dass es solche Bahnhofsschulen gibt und dass die Kinder dort auf dem Boden sitzen.