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Berichte | Bareis, Gabriele | 25.11.2022

DiMOE Projekttag

Im Rahmen unserer Spendenaktion wollten wir „über unseren Tellerrand hinweg“ einen Blick in die weite Welt schauen:

Am Mittwoch, 23. 11.22 kam die Pfarrerin Gabriele Walcher-Quast aus Ulm zu uns. Sie ist Referentin für internationale Landwirtschaft, Ernährung, Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit beim DiMOE - Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung.

 

Vor ihr auf dem Tisch in der Aula des Gymnasiums lagen Eier, ein Apfel, eine Banane, ein Glas Milch, ein Stück tiefgefrorenes Rindfleisch, eine Tafel Schokolade und ein T-shirt.

 

Was hat das alles mit dem Thema Wasser zu tun? Die Grundschüler wussten gut Bescheid, wofür wir alles Wasser brauchen und schrieben ihre Stichworte auf die Wassertropfen: Zum Trinken, zum Waschen, zum Gießen in der Landwirtschaft…

 

 

Walcher-Quast: „Das meiste Wasser brauchen wir für unser Essen!“

 

Wie viel Wasser für die Produktion unserer Lebensmittel gebraucht wird, dafür standen die mitgebrachten Beispiele. Beachtlich, welche Zahlen genannt wurden: Bis wir in einen Apfel beißen sind dies 126 l Wasser. Bei einer Tafel Schokolade sind es 1700 l Wasser, die benötigt werden für den Anteil der Kakaobohnen und der Milch darin. Der Spitzenreiter war das Rindfleisch mit 3000 l pro 200g Stück. Nicht zu vergessen ist die Kleidung. Für ein T-Shirt aus Baumwolle werden 2500 l Wasser benötigt.

 

I

m Nordosten von Kenia lebt die 10- jährige Peace. Als Mädchen ist sie dort zuständig das Wasser für die Familie zu holen. Weil sie dafür weit laufen muss, kann sie nicht zu Schule gehen. Walcher –Quast erzählt von einem Regenspeicherprojekt, um die Wasserversorgung zu verbessern, Was passiert aber, wenn es nicht mehr regnet? Dann müssen Tankwagen von weit her kommen und das Wasser wird sehr teuer für die Familien dort, was viele Menschen in die Flucht treibt. Die Ursache für den ausbleibenden Regen ist die Klimaveränderung.

 

Vielen Dank an Referentin, die den Weg von Ulm zu uns nach Lauffen auf sich genommen hat für den interessanten Beitrag.

 

Vielen Dank an die Lauffenerin Claudia Schäfer, die solche Einsätze organisiert und sich jedes Jahr dafür einsetzt, dass wir nun zum 10. Mal in Folge einen DiMOE Projekttag an der Hölderlin-Grundschule durchführen konnten.

 

Stimmen:

Carlotta: In Kenia ist für die Menschen das Wasser kostbarer als Gold. Mich hat beeindruckt wieviel Wasser nötig ist, bis zum Beispiel ein Apfel gewachsen ist.

Laura: So ein Projekttag ist wichtig, dass wir lernen das Wasser zu schätzen und es nicht zu verschwenden. Ich fand es beeindruckend, dass Mädchen dort das Wasser ganz alleine holen müssen.

Marta: Es ist wichtig, dass alle Menschen wissen, dass auf der Erde nicht alles Menschen genug Wasser haben. Wir alle sollten einander helfen.

Pia: Dass für ein Stück Fleisch so viel Wasser benötigt wird, fand ich beeindruckend.

Felix: So ein Projekttag ist wichtig für mich, weil wir da besonders nachdenken und aufgeklärt werden. Am tollsten fand ich das Lied, das wir zweimal gesungen haben.

Lea: Für mich war auch interessant, wieviel Wasser benötigt wird für unser Essen.

Alisa: Ich fand das Lied toll und dass wir schätzen durften, wieviel Wasser für die einzelnen Sachen benötigt wird.