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Berichte | Bareis, Gabriele | 26.01.2022

Auf der Flucht

Die Figuren der Krippenlandschaft sprechen. Zum Start einfach auf das jeweilige Bild klicken.

 

Über die Weihnachtszeit kann in der Regiswindiskirche eine Krippenlandschaft besucht werden. Die Klasse 4a war dort.

 

Im evangelischen Religionsunterricht überlegten sich die Kinder, was die Tiere und Menschen bewegt hat. Zum Zeitpunkt des Besuchs war Josef und Maria bereits auf der Flucht. Die Hirten waren wieder auf dem Feld. Ob sie wohl Hunger hatten oder frieren mussten? Vielleicht waren sie müde und erschöpft und brauchten Möglichkeit sich auszuruhen.

 

 

Wie lange dauert die Weihnachtszeit?

 

Im Religionsunterricht wurden im Advent die Adventslieder und auch nach den Weihnachtsferien mit Begeisterung die traditionellen Weihnachtslieder aus dem Liederbuch gewünscht und gesungen.

 

Fragt man die Kinder, wann der Christbaum abgeschmückt wurde, dann ist das in einigen Familien bereits direkt nach den Feiertagen geschehen, bei den meisten nach dem 6. Januar und einzig in einer Familie steht er Ende Januar noch.

 

Aber wann endet nun die Weihnachtszeit? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Früher stand in vielen katholischen Familien der Christbaum in der guten Stube bis zum 2. Februar, dem Fest Lichtmess.

 

Auch in der evangelischen Kirche endet die Weihnachtszeit nicht mit dem 6. Januar, sondern erst Ende Januar. Deshalb kann man die Krippe in der Regiswindiskirche jedes Jahr bis Ende Januar bewundern.

 

Die Klasse 4 besuchte die Krippenlandschaft. Für die Viertklässler waren auch viele Tiere interessant, der Hund, der Vogel, die Maus, die Sie beim Betrachten der Krippe entdeckten.Jedes Kind suchte sich eine Figur aus, zu der es ein Text entstehen soll. Was die Menschen und Tiere damals gedacht haben? Was war wichtig für sie? Diesen Fragen spüren die Kinder im Religionsunterricht nach.

 

Vielen Dank

  • an Friedel Häffner und Ingrid Deufel, die in vielen Stunden ehrenamtlichen Engagements die Krippenlandschaft Jahr für Jahr gestalten.
  •  an Lottas Mama, die uns den Besuch der Krippe in der Regiswindiskirche als Begleitperson ermöglichte.

 

Zur Entstehung der Lauffener Krippenfiguren

Die Grundfiguren der Lauffener Krippe entstanden 2012 in einer Gemeinschaftsaktion.

Die Idee war, dass Lauffener Bürger*innen unter fachlicher Anleitung eine großformatige Lauffener Krippe töpfern. Die ca. 35 cm hohen Figuren im ziegelroten Naturton passen in die Farbgebung der Regiswindiskirche.

 

Eine der Ideengeberinnen war Silke Schlaier, unsere Schulsekretärin, damals Kirchengemeinderätin. Der damalige Pfarrer Christoph Fröschle organisierte die Aktion und brachte ein Mitglied aus einer Gemeinde mit, die diese Idee schon verwirklicht hatte. Sabine Spangenberg hat als damalige Lehrerin der Hölderlin-Grundschule und passionierte Töpferin mit fachlicher Kompetenz die Entstehung der Krippe angeleitet und betreut. Die Rohlinge wurden in der Hölderlin-Grundschule gebrannt. In einer anschließenden Gemeinschaftsaktion wurden sie mit einer etwas dunkler abgestimmten Lasur noch behutsam akzentuiert. Nachdem im ersten Jahr die Grundfiguren entstanden, kamen in den Folgejahren immer mehr Figuren dazu.

 

Friedel Häffner und Ingrid Deufel gestalten in vielen Stunden ehrenamtlichen Engagements die Krippenlandschaft Jahr für Jahr liebevoll aufs Neue.

 

Gruppenbild zum Abschluss-ohne Audio.