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Berichte | Bareis, Gabriele | 18.06.2022

Aktion „Denkmalschutz und Schule- Schüler erleben Denkmale“

Stimmen der Kinder und Bilder vom Aktionstages am 5.Juli 22:

 

Bild: Beim Gang von der Schule zur Kirche sehen wir azuerst die Westseite mit dem Haupteingang.

 

Niklas: Ich fand es gut, dass wir selbst ein Modell von der Regiswindiskirche gebaut haben.

 

Bild: Unser aufgebautes Puzzle hat zwei Seiten. Hier die Vorderseite nach dem ausgewählten Schülerentwurf.

Bild: Rückseite beklebt mit maßstabsgetreuen Feldern der gespiegelten Nordseite.

 

Noemi: Mir hat das Suchen der Bildmotive in der Kirche besonders gut gefallen.

 

Bild:HIer erklärt Herr Wanner, wie dick die Wände der Regiswindiskirche sind.

 

Lea: Ich fand es interessant, dass so viele Tiere und Menschen im Innenraum gemalt sind.

 

Pia: Toll und spannend, als wir am Schluss das Puzzle zusammengesetzt haben. Super, dass Herr Wanner sich die Zeit für uns genommen hat und uns alles erklärt hat.

 

Bild: Herr Wanner zeigt am Bild wie viele unterschiedliche Handwerker beim Bau der Regiswindiskirche damals beteiligt waren.

 

Malia: Die Bilder von der Entstehung der Regiswindiskirche waren super. So konnte ich mir das viel besser vorstellen.

 

Valerie: Ich fand es spannend, dass wir an der Außenfassade gemalte Menschen entdeckt haben.

 

Aaliyah: Die Orgel fand ich sehr schön!

 

Anna: Ich fand es super die Kartons anzumalen und zu sehen, wie die Kirche „gewachsen“ ist.

 

 Bild: Die Kinder malen ihren Baustein nach dem gemeinsamen Entwurf mit Ölkreiden an-

 

Valentin: Der Geheimgang war sehr spannend, dunkel, eng und voller Spinnen.

 

Marta: Mir hat die Treppe auch gut gefallen.

 

Felix: Das Bemalen der Bausteine hat mir gut gefallen.

Maximilian:

 

Bild: Beim Heimweg blicken alle nochmal zurück auf die Regiswindiskirche.

 

Maximilian: An der Außenfassade habe ich viele verschiedene Buchstaben entdeckt. Ich würde gerne wissen, was die bedeuten.

 

Carlotta: Ja, die ganze Kirche ist mit geheimnisvollen Zeichen übersät. Ich rätsel, woher diese stammen und warum sie so aussehen.

 

Jule: Es hat Spaß gemacht, die Umschläge zu basteln und es ging auch ganz schnell.

 

Pia: Ich habe noch nie zuvor solche Sonnenuhren gesehen.

 

Alisa: Ich würde auch gern mehr über die vielen Sonnenuhren erfahren.

 

Letizia: Herr Wanner hat uns alles ausführlich erklärt. Das fand ich voll nett von ihm, dass er sich so viel Zeit für uns genommen hat.

 

Emilia: Vielen Dank für das Eis zum Abschluss!

 

Lina: Ich fand das ganze Projekt super!

Das Puzzle bleibt noch einige Wochen in der Regiswindiskirche und wird dann kurz vor Start der Sommerferien abgebaut. Jedes Kind der Klassen 3a und 3b bekommt seinen gestalteten Baustein als Erinnerung an unser Projekt: Schüler erleben Denkmale mit nach Hause.

 

Pia und Letizia haben sich Gedanken zum Entwurf gemacht:

Dieser Entwurf vereint das, was aus drei Gruppenarbeiten  bei der Abfrage die meiste Zustimmung erhielt:

Das grüne Dach, was für Hoffnung steht

Die Ranken, bis hoch in den Kirchturm, die für die Kraft des Wachsens stehen

Die Feuerfarben bei den Fenstern, die auch für Kraft und Erneuerung und auch den Heiligen Geist stehen.

 

Was ist ein Denkmal? Denk mal nach!

 

In Lauffen gibt es eine Fülle von Denkmälern. Innerhalb der Grundschulzeit sollen die Schüler einige davon entdecken.

 

Abb.: Regiswindiskirche

Stimmen der Kinder nach dem Start des Projektes am Montag, 20.6.:

Alisa: Ich bin beeindruckt, dass man aus Erde Farben machen kann.

 

Jule: Ich fand es spannend, dass man so viele Töne selber mischen konnte.

 

Letizia: Das Mörsern hat viel Spaß gemacht. Mit dem mit Mehlwasser angerührten Erdfarben konnte man richtig gut malen.

 

Maximilian: Mit den breiten Pinseln ging das Grundieren der Kartons richtig schnell.

 

Valentin: Mir hat das gefallen, dass man sich einen Stock aussuchen durfte. Es gab ganz unterschiedliche Größen und ich habe mir einen dünnen Stock ausgesucht und mir daraus meinen Pinsel gemacht.

 

Anton: Der Film über die Regiswindiskirche war toll mit den verschiedenen Effekten und Farben. Unsere Regiswindiskirche ist schön!

 

Bilder vom ersten Projekttag:

 

Bilder vom zweiten Projekttag:

 

 

 

 

Bilder vom dritten Projekttag:

Der Hintergrund:

 

Der Abschluss der Innenraumrenovierung der Regiswindiskirche unter der Leitung des Architekten Maximilian Wanner vom Architekturbüro Strebewerk war Anlass für ein Denkmalschutz- Projekt Regiswindiskirche- unter dem besonderen Blickwinkel der Wandmalereien.

 

Das Projekt wird mit beiden dritten Klassen durchgeführt. Es entsteht aus einer Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlich tätigen Architekten Maximilian Wanner vom Architekturbüro Strebewerk Stuttgart und den beiden Klassenlehrerinnen Gabriele Bareis und Tina Massa. Gefördert wird es vom Landesamt für Denkmalpflege und von der Winzergenossenschaft Lauffen.

 

Das Projekt umfasst insgesamt 14 Schulstunden, 9 davon als Vorbereitung und Nachbereitung in der Schule mit Lernen an Stationen, anschließend 5 Stunden direkt vor Ort bei der Regiswindiskirche.

 

Geplant sind Stationen in der Schule zu den Themen Erdfarben im Vergleich zu synthetisch hergestellten Farben. Die Kinder stellen selber Erdfarben her und zeichnen und malen damit. auf verschiendenen Malgründen. Beim Thema Bemalung von Außenfassaden werden Bilder von Häusern in Lauffen untersucht. Auf der Suche nach einem gemeinsamen Entwurf für die Fassade eines Modells von der Regiswindiskirche setzen sie sich mit den verschiedenen Teilen der Kirche auseinander.Die Kinder stellen einen mittelalterlichen Pinsel her und malen mit diesem mit Erdfarben auf Asphalt.

 

Beim Projekttag im Kirchgarten wird mit 42 großen Bausteinen ein maßgetreues 3-D-Puzzle mit zwei Ansichten von der Regiswindiskirche gestapelt. Dazu werden Weinkartons, eine Spende der Winzergenossenschaft Lauffen, vorab in Sandfarbe grundiert und die eine Seite nach einem gemeinsamen Entwurf bemalt. Die andere Seite wird mit Puzzleteilen des Originalplanes beklebt.

 

In der Regiswindiskirche referiert Architekt Wanner über die Entstehung der Regiswindiskirche. Die Kinder werden dann selber aktiv und suchen 20 verschiedene Motive der historischen Wandmalereien.

 

Neben den Stationen bleibt Zeit für die Kinder  selber viel Neues im Kirchenraum und an der Außenfassade zu entdecken.